Mittwoch, 20. Februar 2019

"Freiwillige Rentenbeiträge erhöhen die Rente!"

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 18.02.2019


Wer bis zum 1. April 2019 freiwillig Rentenbeiträge für 2018 nachzahlt, profitiert auf unterschiedliche Weise, z.Bsp.:

- um überhaupt einen Rentenanspruch zu erwerben
  (z.B. in Zusammenhang mit Kindererziehungszeiten),
- um früher (abschlagsfrei) in Rente zu gehen,
- und natürlich für eine höhere Rente.

REZ - Rente für Erziehungszeiten (die sog. Mütterrente)

„Besonders für Eltern kann es sinnvoll sein, prüfen zu lassen, wie sich freiwillige Beiträge konkret auswirken.“, erklärt Anke Voss, die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V.

Um überhaupt eine Altersrente zu erhalten, benötigt man mindestens fünf Beitragsjahre. Eltern bekommen seit dem 01.01.2019 (für ihre vor 1992 geborenen Kinder) 2,5 Beitragsjahre für die Erziehungszeiten angerechnet – sechs Monate mehr als bisher. Bei zwei Kindern wäre der grundsätzliche Anspruch also schon gesichert.
Aber auch wer nur ein Kind hat und nur wenige oder keine Rentenbeiträge vorweisen kann, könnte durch freiwillige Beiträge einen Rentenanspruch erwerben.

Wichtig ist: Stichtag ist der 1. April 2019

Beiträge können bis dahin für das komplette Jahr 2018 eingezahlt werden, das Geld muss allerdings spätestens am 1. April 2019 bei der Deutschen Rentenversicherung gutgeschrieben sein. Die Höhe der Einzahlungen ist frei wählbar: Der monatliche Mindestbeitrag liegt für 2018 bei 83,70 Euro, der Höchstbeitrag bei 1.209 Euro.

Freiwillige Zahlungen für die „Rente mit 63“ 

Wer von der Regelung zur sogenannten Rente mit 63 profitieren möchte, sollte prüfen lassen, ob bzw. wann durch die Zahlung freiwilliger Beiträge die Wartezeit erfüllt werden könnte. Zur Wartezeit von 45 Jahren zählen unter bestimmten Voraussetzungen auch freiwillige Beiträge. Allerdings ist eine Reihe von Bedingungen zu erfüllen. Deswegen sollten sich Betroffene unbedingt vorher von einem unabhängigen Rentenberater beraten lassen.

Höhere Rente, auch wenn schon Rente gezahlt wird!

Auch wer schon eine vorgezogene Altersrente bezieht, kann durch freiwillige Zahlungen die Höhe der späteren Rente beeinflussen. Durch die Bestimmungen bei der „Flexi-Rente“ können alle, die schon eine Rente beziehen, bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze freiwillige Beträge einzahlen.

Einerseits besteht die Möglichkeit durch Einzahlungen Abschläge auszugleichen, andererseits durch Zahlung freiwilliger Beiträge die spätere Rente zu erhöhen. Das gilt aber eigentlich nur für vorgezogene Altersrenten, also bis zur Regelaltersgrenze.
„Aber selbst wenn man das reguläre Rentenalter erreicht hat, kann man freiwillige Zahlungen leisten.“, sagt Anke Voss, die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V.

Dazu muss dann eine Teilrente beantragt werden - das könnten auch 99 % sein. „Dann wären freiwillige Beiträge möglich, was allerdings die Wenigsten wissen.“,
erklärt Voss. „Wichtig ist, das von Experten prüfen zu lassen.“

Beratung dringend empfohlen!

Freiwillige Beiträge sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich und sinnvoll. Der Bundesverband der Rentenberater e.V. fordert seit langem, diese
Regelung zu lockern und z.B. auch für Pflichtversicherte die Zahlung freiwilliger Beiträge zuzulassen.

Um sicherzustellen, dass die freiwilligen Zahlungen auch tatsächlich ihren Zweck erfüllen, nämlich einen Rentenanspruch zu erwerben oder die spätere Rente zu erhöhen, sollten sich Versicherte unbedingt beraten lassen.

Donnerstag, 7. Februar 2019

"Neue" Grundrente

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 03.02.2019
 
Ein Konzept gegen Altersarmut, das den Namen verdient!“
Bundesverband der Rentenberater e.V. unterstützt die neue Grundrente von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Der Bundesverband der Rentenberater e.V. hat die aktuellen Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen. „Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, müssen im Alter mehr bekommen als die Grundsicherung.“, erklärt Anke Voss, die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V.

Ab dem 1. Januar 2021 sollen die Renten von Geringverdienern aufgewertet werden. Wer künftig nach 35 Beitragsjahren weniger als 80% des Durchschnittsverdienstes erzielt hat (im Jahresschnitt), soll pauschal aufgewertet werden. Auch wer immer nur Mindestlohn verdient hat, würde so eine Rente von circa 900 Euro bekommen.

Da finden sich Ideen aus der ‚Rente nach Mindestentgeltpunkten‘ wieder, die wir seit Jahren fordern. Gut ist, dass die Grundrente nicht nur für Neu-, sondern auch für Bestandsrentner gelten soll.“, findet Voss. „Die ursprünglichen Pläne zur Grundrente waren noch eine ziemliche Enttäuschung. Das neue Konzept passt für mich deutlich besser.

Aus Sicht der Rentenexpertin bestechen die neuen Vorschläge besonders durch die unbürokratische Umsetzung. Die Gesamtentgeltpunkte werden durch mindestens 35 Versicherungsjahre geteilt - wer auf weniger als 0,8 Punkte kommt, wird höher bewertet. Auf diese Weise werden nicht nur Versicherte mit Mindestlohn erfasst, sondern auch Geringverdiener, die etwas mehr als Mindestlohn verdienen. Da eine zusätzliche Bedürftigkeitsprüfung entfallen soll, bleibt der bürokratische Aufwand gering.

Abzuwarten bleibt aus Sicht des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. wie die Idee tatsächlich ausgestaltet wird. Vor allem hinsichtlich der Zeiten, die zu den 35 Jahren angerechnet werden. Dazu heißt es bisher: 35 Jahre mit Beitragszahlung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit.

Was ist z.B. mit denen, die etwas mehr als geringfügig beschäftigt waren? Werden die dann auch pauschal höher bewertet?“, fragt Voss. „Und inwieweit das Konzept Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiographien hilft, die vielleicht nicht ganz auf 35 Jahre kommen, muss sich auch noch zeigen.“

Davon betroffen sind davon vor allem Menschen im Osten Deutschlands, denen die neue Grundrente vielleicht nichts bringt.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Rentenänderungen zum 1.01.2019

Anrechnung der Erziehungszeiten wird verbessert

Elternteile, die Kinder erzogen haben, welche vor 1992 geboren sind, werden besser abgesichert. Ab 1.01.2019 wird ein halbes Jahr zusätzlich pro Kind angerechnet (insgesamt dann 2,5 Jahre). Dies entspricht einem aktuellen Bruttorentenwert von monatlich ca. 16 EUR.

Verlängerte Zurechnungszeit bei Erwerbsminderung

Krankheitsbedingte Beendigung der Erwerbstätigkeit wird besser abgesichert. Dieser Personenkreis wird so gestellt, als hätte er nunmehr vergleichsweise länger gearbeitet. Ab 1.01.2019 wird die sogenannte Zurechnungszeit für Renteneintritte ab 2019 auf 65 Jahre und acht Monate angehoben. Anschließend erfolgt eine schrittweise Anhebung bis auf das vollendete 67. Lebensjahr.

Entlasung von Geringverdienern

Geringverdiener zahlen künftig weniger Sozialversicherungsbeiträge an die Sozialversicherung. Es wird jedoch sichergestellt, dass die geringeren Rentenbeiträge nicht zu niedrigeren Rentenansprüchen führen.

Montag, 5. März 2018

Sozialversicherungsträger verlangen hohe Nachzahlungen für mitarbeitende Gesellschafter

Pressemitteilung Bundesverband der Rentenberater e.V., 28.02.2018

Sozialversicherungsträger verlangen hohe Nachzahlungen für mitarbeitende Gesellschafter – Unternehmen droht u.U. die Insolvenz

Weil der Status mitarbeitender Gesellschafter neu eingestuft wird, drohen fünf- bis sechsstellige Beitragszahlungen.

Viele Jahrzehnte lang wurden mitarbeitende Gesellschafter – zum Beispiel in Familienunternehmen – als selbstständig Tätige angesehen und haben sich entsprechend privat abgesichert.

Bei Betriebsprüfungen der Sozialversicherungsträger wird in den letzten Jahren verstärkt die Auffassung umgesetzt, dass mitarbeitende Gesellschafter unter Umständen sozialversicherungspflichtig sind. Für diese Mitarbeiter werden nun hohe Beiträge verlangt - auch rückwirkend!

Das kann vor allem für mittelständische Unternehmen, die als GmbH oder als GmbH & Co KG geführt werden, das finanzielle Aus bedeuten. Denn: Je nachdem um welchen Zeitraum und um wie viele Gesellschafter es sich handelt, können so bei einem mittelständischen Unternehmen Forderungen von bis zu 250.000 € auflaufen - oft noch zuzüglich Säumniszuschlägen.

„Auch wenn die Forderungen rechtlich nicht zu beanstanden sind, dürfen sie nicht zu unzumutbaren Härten führen.“, sagt Anke Voss, die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. „Wir halten vor allem die nachträgliche Beitragsforderung für bedenklich. Wenn es durch unangemessen hohe Forderungen zu Firmeninsolvenzen kommt, sind Arbeitnehmer von Arbeitslosigkeit bedroht. Damit ist nun wirklich niemandem gedient.“ In der Praxis wurde die selbständige Tätigkeit bei Betriebsprüfungen selten geprüft. Da für die Unternehmen also vermeintlich keine Sozialversicherungspflicht vorlag, wurden hierfür auch keine Rücklagen gebildet. 

Fragen?
Tel. (0711) 90711888
info@rentenberater-diamantis.de 

Freitag, 9. Februar 2018

Freiwillige Beiträge, höhere Rente.

Pressemitteilung Bundesverband der Rentenberater e.V.

Wer jetzt Beiträge für 2017 nachzahlt, könnte früher und abschlagsfrei in Rente gehen oder sich eine höhere Rente sichern.

Beiträge einzuzahlen kann sich vor allem lohnen, wenn dadurch überhaupt erst ein Rentenanspruch geschaffen wird.


Um überhaupt eine Altersrente zu erhalten, benötigt man mindestens fünf Beitragsjahre auf dem Rentenkonto. Diese Zeit können Versicherte auch erreichen, indem sie freiwillige Beiträge zahlen. Wer schon eine vorgezogene Altersrente bezieht, kann durch freiwillige Zahlungen die Höhe der späteren Rente beeinflussen.

Wichtig ist: Stichtag ist normalerweise der 31. März 2018! In diesem Jahr verlängert sich die Frist wegen der Osterfeiertage bis zum 3. April 2018.

Beiträge können bis dahin für das komplette Jahr 2017 eingezahlt werden, das Geld muss allerdings spätestens am 3. April 2018 bei der Deutschen  Rentenversicherung gutgeschrieben sein. Die Höhe der Einzahlungen ist frei wählbar: Der monatliche Mindestbeitrag liegt für 2017 bei 84,15 Euro, der Höchstbeitrag für 2017 bei 1.187,45 Euro.  


Beispiel „Mütterrente“

„Pro Kind werden einem Elternteil 3 Beitragsjahre gutgeschrieben - 2 Jahre für vor 1992 geborene Kinder. Um eine Altersrente zu erhalten, benötigt man mindestens fünf Jahre mit Beitragszeiten. Wer außer Erziehungszeiten nur wenige oder keine Beitragszeiten nachweisen kann, könnte sich also durch die Zahlung freiwilliger Beiträge einen Rentenanspruch sichern.


Beispiel „Rente mit 63“ (Altersrente für besonders langjährig Versicherte)

Wer von der neuen Regelung zur sogenannten Rente mit 63 profitieren möchte, sollte prüfen lassen, ob bzw. wann durch die Zahlung freiwilliger Beiträge die Wartezeit  erfüllt wäre. Zur Wartezeit von 45 Jahren zählen unter bestimmten Voraussetzungen auch freiwillige Beiträge. Allerdings ist eine Reihe von Bedingungen zu erfüllen. Deswegen sollten sich Betroffene unbedingt vorher von einem unabhängigen Rentenberater beraten lassen.


Höhere Rente, auch wenn schon Rente gezahlt wird!

Durch die Bestimmungen bei der Flexi-Rente können alle, die schon eine Rente beziehen, bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze freiwillige Beträge einzahlen. So können Abschläge ausgeglichen und damit die Rente erhöht werden.Das gilt aber eigentlich nur für vorgezogene Altersrenten, also bis zur Regelaltersgrenze. „Aber selbst wenn man das reguläre Rentenalter erreicht hat, kann man die Vorteile der freiwilligen Zahlungen nutzen.“, sagt Anke Voss, die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. „Dann beantragen wir nur eine Teilrente – das könnten auch 99 % sein – und freiwillige Zahlungen sind möglich. Das wissen aber die wenigsten.“, erklärt Voss. „Fürs Alter besser vorzusorgen, ist mit der gesetzlichen Rente möglich. Nun sollte es konsequenterweise solche Möglichkeiten auch für Beschäftige geben.“


Ausgleichzahlungen ab dem 50. Lebensjahr!

Um Rentenabschläge auszugleichen und so später eine höhere Rente zu erzielen, sind  zusätzliche Einmalzahlungen ab dem 50. Lebensjahr möglich - und nicht wie früher ab dem 55.
 

„Das ist durchaus eine brauchbare Alternative zu anderen Vorsorgeprodukten.“, betont Anke Voss. „Da sich die Rente dadurch konkret dauerhaft erhöht, lohnt sich das oft wirklich.“ Solche Einzahlungen können in voller Höhe geleistet werden. Es kann aber, z.B. aus steuerlichen Gründen, sinnvoll sein, sie auf mehrere Jahre zu verteilen. „Das sollten sich Versicherte vorher genau überlegen und durchrechnen lassen. Auch hier ist es wichtig, einen Rentenberater aufzusuchen.“
 

Wenn sich Versicherte dann später doch dazu entscheiden, die Rente ohne Abschläge oder mit geringeren Abschlägen in Anspruch zu nehmen, gehen die gezahlten Beiträge nicht verloren, sondern erhöhen die spätere Rente.

Beratung dringend empfohlen!

Um sicherzustellen, dass die freiwilligen Zahlungen auch tatsächlich ihren Zweck erfüllen, nämlich einen Rentenanspruch zu erwerben oder die spätere Rente zuerhöhen, sollten sich Versicherte unbedingt beraten lassen.

Dienstag, 16. Januar 2018

Ergebnisse der Sondierungsgespräche zum Thema Rente

„Wirksamer Schutz vor Altersarmut fängt nicht am Ende an!“
„Es ist ein Anfang, aber für mich nicht der große Wurf.“, kommentiert Anke Voss, die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V., die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zum Thema Rente.

Wichtige Verbesserungen wurden nach Ansicht von Anke Voss bei der Erwerbsminderungsrente erzielt. „Was der Bundesverband der Rentenberater e.V. seit Langem gefordert hat, schlägt sich nun hoffentlich auch im politischen Handeln nieder. Dass die Zurechnungszeit sofort auf 65 Jahre und 8 Monate angehoben werden soll, ist lange überfällig und wirklich gut.“, sagt Voss. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen in Rente gehen zu müssen, zählt in Deutschland mit zu den größten Armutsrisiken.

„Die meisten Erwerbsminderungsrentner müssen jedoch Abschläge in Kauf nehmen. Häufig gehen mehr als 10 % der beschlossenen Verbesserungen gleich wieder verloren. Konsequent wäre gewesen, jetzt auch die Abschläge bei dieser Rentenart abzuschaffen.“

Die Einführung einer so genannten Grundrente ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dass Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, ein Alterseinkommen oberhalb der Grundsicherung erhalten, ist nach Auffassung der Rentenexpertin eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Allerdings müssen die Betroffenen gegenüber dem Rentenversicherungsträger ihre gesamten Vermögensverhältnisse offenlegen. „Das zu prüfen, dürfte einen erheblichen bürokratischen Aufwand bedeuten und die Rentenversicherung müsste wie eine Art zweites Finanzamt Aufgaben übernehmen, die dort eigentlich nicht hingehören“, ist Anke Voss überzeugt. Außerdem dürften Menschen, die sparsam waren und trotz schwieriger Umstände zusätzliche Vorsorge getroffen haben, am Ende nicht die Dummen sein.

Bei der Festschreibung des Rentenniveaus auf 48% bis 2025 sind die Sondierer hinter den Erwartungen der Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. zurückgeblieben. Aus ihrer Sicht wäre es notwendig gewesen, das Niveau maßvoll anzuheben. Eine über Generationen hinweg legitimierte 1. Säule bräuchte ein Leistungsniveau von mehr als 50 %.

Der Konstruktionsfehler der so genannten Mütterrente wird bei der geplanten „Mütterrente II“ fortgesetzt: „Offenbar soll die Anerkennung von Erziehungszeiten weiter aus der Rentenkasse finanziert werden. Es ist und bleibt ungerecht, dafür nur Arbeiter und Angestellte heranzuziehen. Die finanzielle Anerkennung von Kindererziehungszeiten muss als gesamtgesellschaftliche Leistung selbstverständlich von allen Teilen der Gesellschaft getragen werden - also durch Steuergelder.“, meint Anke Voss. „Warum die Gerechtigkeit steigt, wenn ein drittes Kindererziehungsjahr nur bei den Müttern berücksichtigt wird, die vor 1992 drei oder mehr Kinder erzogen haben, bleibt ein Geheimnis der Ideengeber.“  

Positiv beurteilt die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V., dass die Arbeitgeber wieder zur Hälfte an den Krankenversicherungsbeiträgen der Beschäftigten beteiligt werden sollen und damit die Beitragsparität wiederhergestellt wird.


Der Bundesverband der Rentenberater e.V. ist seit 1976 die allgemein anerkannte Berufsorganisation der in Deutschland tätigen Rentenberater. Rentenberater sind unabhängige Rechtsberater und nur ihren Mandanten verpflichtet. Sie sind Spezialisten auf dem Gebiet des Rentenrechts und können wie Anwälte ihre Mandanten im Rahmen ihrer Befugnisse vor Sozial- und Landessozialgerichten vertreten. Über die im Bundesverband der Rentenberater e.V. organisierten Rentenberater erhalten Ratsuchende fachkundige Hilfe in Fragen des Sozialversicherungsrechts sowie der betrieblichen und berufsständischen Vorsorge.
Kontakt:
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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Hinweis Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Klärung des Versicherungskontos bei der Deutschen Rentenversicherung geht es um Ihr Geld.

Überprüfen Sie die Zusammenstellung Ihrer Versicherungszeiten auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Die Höhe der späteren Rente hängt entscheidend von den zurückgelegten Versicherungsjahren ab. Werden nicht alle rechtserheblichen Zeiten im Versicherungskonto erfasst, können Einbußen bei der späteren Rente entstehen. Jeder zusätzlich anzurechnende Monat kann mehr Geld für Sie bedeuten. Bei einem Durchschnittsverdiener bringt ein Versicherungsjahr aktuell monatlich 31,03 Euro* mehr dynamische Rente (*brutto, Stand Juli 2017).

Veranlassen Sie deshalb die Übersendung eines Versicherungsverlaufes und leiten Sie sofern erforderlich ein Kontenklärungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung ein. Sorgfältige Angabe lohnen sich für eine exakte Rentenauskunft als auch für eine schnelle Erledigung eines späteren Rentenantrages.


Tel. (0711) 90711888
info@rentenberater-diamantis.de